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Bachelor-II Arbeit

Ich frage mich wirklich, woran es liegt, dass ich hier konzentrierter schreiben kann, als in einer Word-Datei. Vielleicht, weil nicht ständig Wörter unterwellt werden, oder weil das Desgin besser ist? Oder wirklich wegen der Imagination, dass es jemand lesen könnte.

Jedenfalls ist die Situation, um sie auch für mich selbst zusammenfassen zu können folgende: Ich habe mein Bachelor II-Seminar bei Prof.Datler zur Dynamik in sozialen Organisationen. Ich mache ebenfalls mein Praktikum bei Prof.Schrittesser, über "Innovative Learning Enviroments". Ich habe es geschafft beides zusammen zu brignen - bedeutet: Ich habe die Erlaubnis die Daten aus dem ILE-Projekt zu benutzen.

Das Thema, das ich hier bearbeiten will ist, die "holding enviroment" bzw. die Beziehung zwischen caregiver (Lehrer) und careseeker (Schüler) nach Kahn. Dabei will ich mich eben auf diese holding enviroment stützen.
Diese besteht in der direkten Beziehung aus Containment, empathic acknowledgement und enabling perspective. Die Organisation muss solch eine Beziehung ermöglichen. Sie selbst als caregiving organisation verhält sich zur Gruppe der careseekers ähnlich und schafft auch eine "holding enviroment", die aus dem Momenten Absorption, Digestion und Provision besteht, wobei es für mich den Anschein hat, als sei dies vor allem darauf bezogen, wie die Organisation "mit Problemen" umgehen soll ... das ist schwer auszudrücken bzw. zu verstehen. (Also hier sollte ich nochmal nachlesen.)

Was mir nun als Frage einfällt ist: [b]Wie schaffen Schulen "holding enviroments" für Schüler? [/b]

Wenn man nun sagt, dass [i]die[/i] zentrale holding enviroment die Beziehung ist, dann gilt es zwei Fragen zu klären:
1) Wie sieht diese Beziehung als holding relationship aus?
2) Wie schaffen Schulen durch ihre Rahmenbedingungen solche Beziehungen.
Soll ich nun eine, oder beide Fragen bearbeiten?

Ich soll jedenfalls Arbeitsschritte/eine Methode skizzieren.

1.) Mittwoch/Donnerstag [i]ist[/i] die Unterrichtsbeobachtung. Ich habe dann, wenn die Transkripte fertig sind sogar Zugang zu diesen. Aber jedenfalls: Wie beobachte ich, ob und wie hier eine holding relationship vorliegt?

2) Es gibt ja schon eine analytische Trennung: Containment beginnend. Containment wird bei Kahn nicht als aktive Handlung der caregivers beschrieben. Sie nehmen die Gefühle der Schüler [i]unbewusst[/i] wahr bzw. die Schüler "offload there feeling" Aber wie beobachte ich das?
"They do so by acting in ways, oftern enough, that will create in caregivers a state of mind similar to their own." In den drauf folgenden Momenten ist die Aufmerksamkeit, die den Schülern gegeben wird wichtig, aber wie sieht es nun wirklich alleine mit dem Containing aus? Vielleicht könnte man sagen, dass es für containing notwendig ist, Möglichkeien des Containing zu schaffen - es den Schülern zu ermöglichen ihre Gefühle abzuladen. In welchen Situationen wird den Schülern die Möglichkeit gegeben ihre Gefühle abzuladen? (Nicht nur in welchen - ich denke, das hier eine Quantifizierung Sinn macht. Das ist schwierig: Ich muss erst einmal eine Situation als Situation in der Containing stattfindet identifizieren und dann muss ich "stoppen wie lange diese andauert" und/oder "zählen, wie viele es gibt". Das Problem ist: Schüler drücken Ihre Gefühle nicht in Worten aus und was, wenn sie sie durch Mimik ausdrücken, oder durch Verhalten wie "still sein"? Lehrer könnten das empathisch wahrnehmen! Ich würde es nicht sehen und ihnen Unrecht tun. (Vielleicht lässt sich das über die Interviews vor allem aber über das stimulated recall herausfinden! Ich muss mir da einmal anschauen, die der Lehrer-Fragebogen aussieht.)

3) Empathic acknowledgement: Die Schüler müssen beachtet "validated", also geschätzt werden. Was was heißt das? "Caregivers empathically acknowledge careseekers by couriously exploring their experiance..." Also die Erfahrung der Schüler erkunden, nachfragen "identifying with them" also sich identifizieren, kann man das als "versuchen nachzuvollziehen" verstehen." "To hold others well is to enable them to feel known, understood, and most imporant, valued".
Wie geben Lehrer ihren Schülern zu verstehen, [i]dass[/i] sie sie schätzen? (Und wie viel Zeit nutzen sie dafür? Und wie viele Situation beantworten sie? (prozentuell)) Art und Zeit - qualitativ und quantitativ (mixed method!)
Wie "erkunden sie die Erfahrungen der Schüler"?
Objektive Hermeneutik: Wird hier wirklich erkundet? Gehen die Lehrer tatsächlich auf die Schüler ein, oder lenken sie bloß ab? Schätzen sie sie bzw. verhalten sie sich schätzend, oder so, als sei es bloß eine lästige Aufgabe?

4) Enabling perspective
"helping them make sense of their experience" - "oeient towers what they need to do to achieve their goals, and interpret anxiety-qrousing situatione" - puff! Das ist schwer. "Part of th caregiver's task is helping others get some distance from the anxiety and toubling emotions that threaten to overwhelm them." ... "sets the stage for them to take in theirsituation rationally". "Look past their anxiet and examine their situations and what might be done with them." - Hier vielleicht?
Das Problem ist, dass ich nicht verstehe, wie das mit Schülern richtig funktionieren kann.
Es sind Gefühle, mit denen Lehrer hier konfrontiert sind. Gefühle, wie - die Angst etwas nicht zu schaffen. Aber, wenn jemand nachfragt, dann stellt sich mir die Frage - hat er dann Angst etwas nicht zu schaffen? Gerade in Nachfragekulturen müsste es doch weniger Angst geben, etwas nicht zu verstehen - gerade in Situationen, in denen viel gefragt wird, ist anzunehmen, dass wenig Angst da ist. ... also sind es wohl weniger diese Situationen, in denen Gefühle von Angst abgeladen werden. Wie aber werden diese Gefühle abgeladen? Vielleicht in dem "sie Schüler sich so verhalten, dass sie im Lehrer ähnliche Gefühle erzeugen" - aber dann findet bereits Containing statt und Schüler werden nicht alleine gelassen. Aber wie beobachte/eruiere ich: Dass Schüler Gefühle abladen wollen, es aber nicht können? Über die Interviews? Gefühle der Angst etwas nicht zu schaffen könnten sich tatsächlich in den Interviews finden lassen.

Jedenfalls: Wie handeln Lehrer, um es ihren Schülern zu ermöglichen einen Sinn in ihren Erfahrungen zu sehen, Distanz von ihren Problemen zu bekommen.... (welchen Problemen? Schulprobleme? Private Probleme? Für private Probleme sind Lehrer doch gar nicht zuständig und es wäre doch etwas unfair ihnen hier etwas vorzuwerfen.) Es geht also vor allem um das Problem des Empfindens von [i]Schulängsten[/i], vor allem der Angst etwas nicht zu können, nicht die richtigen Leistungen zu erbringen.

Also die Arbeitsschritte:
1) Einlesen in Beobachtungsliteratur (?), danach Auswertungsliteratur (Meyring und Objektive Hermeneutik?)
2) Beobachtung:
- Situationen, in denen Schüler sich so verhalten, dass sie in Ihren Lehrern ähnliche Gefühle verursachen. (Vielleicht auch Situationen, in denen ich Versuche von Schülern wahrnehme dies zu tun)
- Wie sich Lehrer in diesen Situationen verhalten und wie und wie oft sie hier "das Problem erkunden" und ihren Schülern zeigen, dass sie sie schätzen.
- Wie und wie oft sie es den Schülern ermöglichen "sich von ihren Problemen zu distanzieren" (was heißt das?) - ihre Schulängste rational zu sehen. Ich meine - es ist eine Sache die [i]Sache[/i], die im Unterricht behandelt wird rational zu sehen und eine andere die eigene Ängste und Sorgen so zu sehen. Vielleicht kommt es aber auch genau darauf an, jemandem seine eigenen Ängste zu zeigen und wie zeigen, wie damit umgegangen werden kann/soll? Hier tue ich mir [i]richtig[/i] schwer. Vielleicht lässt sich das nächsten Donnerstag besprechen. Ich bekomme ja die Transkripte und vielleicht auch Videodaten. (haha!)
> Objektive Hermeneutik - geht der Lehrer hier wirklich auf die Schüler ein, oder lenkt er ab? Ermöglicht er es ihnen sich von Ihren Ängsten zu distanzieren, oder geht es zwar darauf ein, schürt die Angst aber?
> Bestimmte Strukturen exzerpieren und ähnliche Situationen quantitativ unter diesen Typ von Situation subsumieren.
3) Schüler/inneninterviews
Da taucht die Frage auf "- Gibt es auch einen Tag an der Schule für euch, der schrecklich war?" vielleicht lassen sich vor allem hier Ängste ausmachen. "- Was hat euch überhaupt nicht an ihr gefallen?" und "- Redet ihr viel im Unterricht? Oder nicht? Warum nicht?" Ja, ich denke, dass sich über die Interviews Ängste ausmachen lassen - was ist schade, dass die Interviews [i]nach[/i] der Beobachtung sind, aber ich habe ja die Transkripte. (Auswertung?)
> Art der Ängste ausmachen und mit den Beobachtungsprotokollen und den Lehrerinterviews, vor allem aber dem stimulated recall vergleichen.
4) Stimulated recall und Lehrerinterviews: Hier könnte man eruieren, wie die Lehrer die Schüler angenommen haben bzw. bestimtme Situationen wahrgenommen haben. [i]"Wahrgenommen"[/i] das könnte die Beobachtung des Containment verbessern, weil nämlich Lehrer sagen könnten, dass sie/wo sie zB. "bemerkt haben, dass die Schüler das nicht ganz verstehen", obwohl ich das nicht beobachten kann. "Wie haben Sie das denn bemerkt" könnte eine Folgefrage sein, aber Fragen stelle ich ja keine. Jedenfalls verweist das Containing auf implizites Wissen.
> Dazuzählen zu den Situationen in denen Containing stattgefunden hat (?) (evt. Trennung, der von mir wahrgenommenen Situationen und denen der Lehrer.)
5) Die quantitativen Auswertungen kommen aber wohl eher am Schluss.
5.12.09 15:39
 


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