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Rein und raus

Wenn ich meine momentane Situation - vor allem auf der Uni - einmal bildlich berscheiben kann: Wie es aussieht, ist es derzeit daran etwas aus mir raus zu holen, nicht etwas in mich reinzustecken.
Ich muss jetzt nicht lernen, sondern tun, nicht mich "veredeln", sondern meine Arbeit. Wenn ich schreibe, dass ich das als Herausfordrung sehen sollte, dann bediene ich mich eines Vokabulars, das mir eigentlich nicht gefällt, diese dämliche rhetorische Fgur, nach der es keine Probleme, sodnern nur Herausforderungen gebe. Aber das hier - nun, das ist kein Problem. In mir steckt vielleicht nicht so viel, wie manchmal glauben, aber es steckt doch etwas drinnen.

Aber um jetzt wieder umzudenken: Vielleicht ist dieses Bild ein trügerisches: "In mich hinnein - aus mir heraus". Wohl wahr (!) veredle ich mich selbst, wenn ich mein Werk veredle und dann stellt sich noch die Frage nach der Trennung von mir und meinem Werk. Ich sympatisiere irgendwie mit dem, was ich mir unter einer phänomenologischen Perspektive vorstelle, mit dem Gedanken, die Sachen selbst, als Ganze zu betrachten und nicht zu teilen und doch teile ich die Sache gerne und systematisiere diese.

Zwei Perspektiven, die sich wohl widersprechen. Unbedingt?

Also wenn ich das ganze jetzt ungeteilt sehe, wie lässt sich meine Situation dann sprachlich oder bildlich fassen? Der Satz "Ich bin angehalten etwas zu tun" trifft es vielleicht ganz gut. "Ich bin angehalten das, was ich bisher gelernt habe nun anzuwenden." Würde ich jetzt sagen "aktiv" zu werden, dann würde das unterstellen, dass ich bisher pasiv war - das war ich aber nicht. Ich habe schon viel getan! Eigentlich bin ich es gewöhnt etwas zu tun - das Wissen darum, dass ich schon viel Erfahrung im tun habe, kann mir Sicherheit geben. Nicht Sicherheit, dass mein Tun gelingt, aber Sicherheit, dass es keine so neue Herausforderung ist, der ich begegne.
11.12.09 17:54
 


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